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Gold - Jeder liebt es, jeder will es!

  • Es ist nicht nur selten, sondern auch schwer und zudem ist sein gelber Glanz beständig, weswegen es als unvergänglich gilt und daher zu einem großen Teil zu Schmuck verarbeitet oder in Münz- oder Barrenform zur Wertaufbewahrung genutzt wird

  • Gold kommt in der Natur sehr selten vor. So finden sich in der Erdkruste je 1.000 Tonnen Gestein durchschnittlich nur 4 Gramm Gold!

  • Gold-Hauptabbaugebiete sind aktuell China, Australien, Russland, die USA und Kanada, die zusammen knapp die Hälfte der gesamten jährlichen Fördermenge stemmen. 

  • Auch wenn 2018 ein weiteres Rekordjahr bei der Goldförderung repräsentierte, ist davon auszugehen, dass die jährliche Goldförderung vorläufig ihren Höhepunkt erreicht hat!

  • Es erreichen immer mehr Lagerstätten das Ende ihrer Laufzeit. Die, die noch nicht vollständig ausgebeutet sind, müssen immer aufwendiger ausgebaut werden, um an weiteres Gold-haltiges Material zu kommen. Einige Minen reichen jetzt schon in Tiefen von 4.000 Metern und mehr. Für Mensch und Maschine bei Temperaturen um die 50 Grad Celsius eine Tortur!

  • Aktuell werden Goldvorkommen durchschnittlich noch mit über 1 Gramm Gold je Tonne Gestein (g/t) ausgebeutet. In wenigen Jahren wird diese Marke auf nur noch etwa 0,9 g/t fallen.

  • Nachfragesituation: "Verschärft" wird das Ganze durch die Zentralbanken. Diese sind nach Jahrzehnten der Goldverkäufe seit mehreren Jahren wieder auf der Käuferseite. So haben 2018 insgesamt 23 Zentralbanken ihre Goldreserven aufgestockt. Allen voran Russland (das mittlerweile China offiziell überholt hat), aber auch die Türkei, Indien, Polen, Ägypten, Brasilien und Kasachstan haben 2018 kräftig Gold gekauft. So vermehrten die Zentralbanken ihre Goldvorräte in 2018 um 651,5 Tonnen!!! Das waren 74% mehr als noch in 2017! Damit wurde eine große Menge des Angebots allein von den Zentralbanken vom Markt genommen. 

 

Gold und seine Macht

 

Silber - des Goldes "kleiner Bruder"

  • Anders als Gold wird es verbraucht, wobei die schiere Menge an Anwendungsmöglichkeiten mit dem technischen Fortschritt stetig anwächst. Neben seiner Eigenschaft als Industriemetall ist Silber gleichzeitig aber auch ein Edelmetall. Wie Gold ist es im Prinzip Geld und dient zum Werterhalt. Man kann es auch als eine Art "Hedge" (Absicherung) gegen fortschreitende Inflation ansehen. 

  • Mit einer Jahresförderung von 180 Millionen Unzen (entspricht etwa 20% der gesamten weltweiten Förderung) belegt Mexiko den ersten Platz der Fördernationen, gefolgt von Peru und China. Diese drei Länder sind damit zusammen für etwa die Hälfte der globalen Silberförderung verantwortlich. 

  • Nachfragesituation: Während Gold vor allem als Investment zum Werterhalt und in Form von Schmuck Verwendung findet (nur etwa 9% der jährlichen Nachfrage stammt aus der Industrie), besitzt Silber eine Art Zwitterfunktion. Das bedeutet, dass etwa 60% der gesamten Silbernachfrage aus der Industrie stammt, während der Rest vor allem von Investorenseite in Form von Barren und Münzen sowie von der Schmuckindustrie nachgefragt wird.

  • Fazit: Weiterhin Angebotsdefizit! Im Silber-Sektor herrscht bereits seit mehreren Jahren ein gehöriges Angebotsdefizit vor, das seinen bisherigen Höhepunkt von über 162 Millionen Unzen im Jahr 2016 fand! So gab es seit dem Jahr 2000 lediglich 4 Jahre, in denen von den weltweiten Silberproduzenten ein Angebotsüberschuss an Silber erzeugt wurde. Seit 2013 wurden insgesamt etwa 380 Millionen Unzen Silber mehr nachgefragt, als produziert werden konnte. Mit einer drastischen Nachfrageausweitung ist des Weiteren aus mehreren Industrie-Sektoren wie etwa Photovoltaik, Touchscreens und Displays, Elektromobilität sowie in der Medizin (Desinfektion) zu rechnen.

 

Platin und Palladium

Zu den Edelmetallen zählen zuletzt gefolgt nach Gold und Silber auch Platin und Palladium. Auf die beiden Metalle möchte ich nicht genauer eingehen, da sie nicht in dem großem Umfang eine Wertanlage und das Investment darstellen wie Gold. Die beiden Metalle finden hauptsächlich in der Automobilbranche Anwendung und könnten eine aussichtsreiche Zukunft vor allem in der Elektromobilität vor sich haben. Da aber all das noch Spekulationen sind und ein investment riskant ist, sollten in die beiden Metalle nur Profis investieren.